Warum hat mein Drucker zwei schwarze Patronen?

Während früher Tintenstrahldrucker meist mit einer 3-farbigen und einer schwarzen Patrone ausgestattet waren, sind moderne Geräte heute oft mit einem Permanentdruckkopf ausgestattet und verwenden für jede Farbe einzeln austauschbare Tintentanks. Doch hier findet man oft nicht nur die bekannten Druckfarben cyan, magenta, gelb und schwarz, sondern auch eine zweite Schwarzpatrone. Wozu wird diese Patrone benötigt?

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Tinte ist nicht gleich Tinte

Druckertinten unterscheiden sich nicht nur durch ihre Farbe, sondern in ganz erheblichem Maße durch ihre Zusammensetzung. Um hochwertige Druckergebnisse erzielen zu können, muss die verwendete Tinte exakt die Parameter aufweisen, für die der Druckkopf ausgelegt ist. Ist das nicht der Fall, führt das zu schlechten bis miserablen Druckergebnissen. Im schlimmsten Fall kann minderwertige oder ungeeignete Tinte die Patrone oder den Druckkopf beschädigen und unbrauchbar machen.

Pigment- und Fabstofftinte

Ein grundsätzliches Merkmal von Tinten ist die Unterscheidung von Pigment- und Farbstofftinten (dye ink). Wie der Name schon sagt, enthalten die Pigmenttinten Farbpigmente, also winzige Farbpartikel, die die Farbe besonders intensiv erscheinen lassen. Sie dringen aufgrund ihrer physikalischen Struktur nicht tief in das Papier ein und sind daher für beschichtete Papierqualitäten wie Fotopapiere nicht geeignet. Farbstoff- oder Dyetinten enthalten keine Farbpartikel, sondern nur Flüssigkeit, deren Farbe durch die Farbstoffmoleküle hervorgerufen wird. Diese Moleküle sind ganz erheblich kleiner als Farbstoffpigmente, so dass sie tiefer in das Papier eindringen können. Allerdings sind diese Moleküle anfälliger gegenüber Oxidation, was zum Ausbleichen der Farbe bei Licht- bzw. UV-Bestrahlung führt.

Welche Tinte wofür?

Welche Tinte im Drucker verwendet wird, hängt von der Art des verwendeten Papiers ab. Je nachdem, welches Papier ich für den Druckauftrag auswähle, passt der Drucker seine Einstellungen für die zu verwendeten Tinten an. Ein sehr großer Anteil des Druckaufkommens sind Texte, die meistens schwarz gedruckt werden. Hier wünscht man sich intensives schwarz mit scharfen Konturen auf kostengünstigem Normalpapier. Aus diesem Grund wird hierfür die schwarze Pigmenttinte eingesetzt. Bei Fotodruck wird Papier mit beschichteter Oberfläche eingesetzt. Hier kann nur Farbstofftinte verwendet werden, die schnell durch die Beschichtung hindurch in das Papier eindringen kann. Sie lässt sich auch viel besser mit anderen Farben mischen, um möglichst feine Farbabstufungen zu erreichen. So verwendet zum Beispiel die Firma Canon in ihren Inkjet Fotodruckern eine zweite Schwarzpatrone, die – ebenso wie die drei Farbpatronen – Farbstofftinte enthält. Bei bestimmten Druckmotiven können auch beide Schwarztinten gemischt eingesetzt werden, um besonders dunkle Töne zu erhalten. Dagegen wird beim Duplexdruck auf Normalpapier nur die schwarze Farbstofftinte verwendet, weil Pigmentschwarz auf der bedruckten Rückseite zu stark durchscheinen würde.

Sind Nanopigmente und Kunstharze die Zukunft?

Auch die Entwicklung von Drucksystemen kommt an der Nanotechnologie nicht vorbei. Sie ermöglicht die Herstellung von immer kleineren Partikeln, wodurch nachteilige Eigenschaftender Pigmenttinte in den Hintergrund treten. Allerdings geht auch die Entwicklung von Farbstofftinten weiter, so dass zum Beispiel deren Lichtbeständigkeit durch Umhüllung der Farbstoffe mit kunststoffähnlichen Harzen verbessert wird. So werden beide Tintenarten sehr wahrscheinlich auch in Zukunft weiter nebeneinander verwendet werden.

Unsere Empfehlung

Falls Sie nicht sicher sind, mit welchem Tintensystem Sie wirklich gut beraten sind, wenden Sie sich am besten an einen Cartridge World Shop in Ihrer Nähe. Dort finden Sie den passenden Drucker und werden bei der Auswahl kompetent beraten. Außerdem erhalten Sie bei Cartridge World professionell aufgearbeitete und kompatible Tintenpatronen oder Tonerkartuschen. Als weltweiter Marktführer auf dem Gebiet der Wiederaufbereitung von Tintenpatronen und Tonerkartuschen erhalten Sie bei uns eine 100 % Geld-zurück-Garantie.

Info

Cartridge World Australia Pty Ltd – Telefon +61 0 (8) 8274 0900 – E-Mail: cwwebmaster@cartridgeworld.de

Was sind Setup-Patronen?

Bei Druckern tobt schon seit mehreren Jahren ein unerbittlicher Preiskampf, denn die Geräte werden immer leistungsfähiger, doch die Gewinnmargen sinken. Ihr eigentliches Geschäft machen Druckerhersteller bekanntermaßen mit dem Verbrauchsmaterial wie Tintenpatronen, Tonerkartuschen und Trommeleinheiten. Viele Drucker werden deshalb mit so genannten Setup-Patronen oder Starter-Kartuschen geliefert. Was sind das für Druckerpatronen?

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Der Trick mit den Setup-Patronen

Setup- oder Starterpatronen sind Patronen mit geringer, oft sogar nur minimaler Füllmenge. Mit ihnen lassen sich neu gekaufte Drucker in Betrieb nehmen und einrichten, aber ergiebig drucken kann man damit nicht. Oft ist schon nach wenigen Ausdrucken Schluss, und der Kunde muss einen kompletten Satz Standardpatronen kaufen, deren Preis durchaus schon mal dicht an den des vermeintlichen Schnäppchen-Druckers heranreichen kann. So erzielen die Druckerhersteller schon kurz nach dem Verkauf des Gerätes ihren Gewinn aus dem erzwungenen Verkauf der vollwertigen Patronen. Der Kunde steht diesem Sachverhalt meist ratlos und verärgert gegenüber und fühlt sich hinters Licht geführt.

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Vorsicht bei Ebay-Schnäppchen

Findige Händler hatten die Idee, aus den betreffenden Geräten die Setup-Patronen zu entfernen und die Geräte mit einem vollen Satz Patronen – meist billige No-Name-Patronen – zu verkaufen. Abgesehen vom Risiko, dass diese Billigpatronen oft qualitativ minderwertig sind und im schlimmsten Fall der Druckkopf beschädigen können, erhielt der Kunde zumindest einen einsatzfähigen Drucker mit regulärer Tintenkapazität. Doch auch das wird inzwischen von verschiedenen Druckerherstellern unterbunden, indem sie die Firmware der Geräte so programmieren, dass sich die Drucker nur mit den Setup-Patronen in Betrieb setzen lassen. Da diese Patronen nur zusammen mit einem Neugerät, nicht aber im Handel erhältlich sind, droht bei solchen vermeintlichen Schnäppchen ein Totalverlust.

Was also tun?

Prüfen Sie unbedingt vor dem Kauf, ob Ihr Wunschgerät mit regulären oder nur mit Setup-Patronen ausgeliefert wird. So finden Sie zum Beispiel bei Canon auf der Produkt-Seite des Druckers einen Link „Was ist im Karton?“. Darüber gelangen Sie zu einer Übersicht des Lieferumfangs. Steht dort „Tintentanks“, dann handelt es sich um Standardpatronen. Andere Hersteller sind nicht so offenherzig, mitunter muss man sich das Datenblatt herunterladen, um die Information über den Lieferumfang zu finden, oft gibt es auch gar keine verbindliche Aussage, ob der Drucker mit Setup-Patronen geliefert wird. Dann hilft nur der Blick auf die Verpackung des Druckers oder man muss den Händler fragen.

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Unsere Empfehlung

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Quelle der Fotos:

Homepage Hewlett Packard

Homepage Canon – Pixma MX925

Homepage Canon – Pixma MG6450

Was machen die Chips an Druckerpatronen?

Originale Tintenpatronen oder Tonerkartuschen sind meist recht teuer. Kein Wunder, dass Druckerbesitzer gern zu alternativen Produkten greifen, auch wenn die Druckerhersteller oft nachdrücklich vor deren Verwendung warnen. So mancher hat auch schon Erfahrung mit dem Wiederbefüllen leerer Druckerpatronen bei älteren Druckern gemacht. Doch mit aktuellen Geräten und Patronen funktioniert das nicht mehr. Warum eigentlich? Liegt das an den Chips an den Patronen?

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Wozu dient der Chip?

Schon seit mehreren Jahren werden fast alle Druckerpatronen mit kleinen elektronischen Chips ausgestattet. Diese Chips tragen zahlreiche Informationen, aus denen der Drucker unter anderem den Typ der Patrone, ihre Farbe, den Hersteller und den aktuellen Füllstand erkennen kann. So ist es heute praktisch nicht mehr möglich, eine nicht zum Gerät passende Patrone einzusetzen oder beim Patronentausch die Druckfarbe zu verwechseln. Doch dieser Komfort hat auch seine Kehrseite. Alternativhersteller müssen für ihre Druckerpatronen ebenfalls Chips entwickeln, damit sie funktionieren. Das gibt den Druckerherstellern natürlich die Möglichkeit, die Verwendung solcher kompatibler Patronen zu erschweren oder ganz zu verhindern. Dies ist durch entsprechende Programmierung der Firmware des Druckers möglich und lässt sich auch durch Manipulation an der Druckerpatrone nicht umgehen.

Und dann kommt ein Firmware-Update

Da natürlich auch die Hersteller kompatibler Patronen ihre Produkte verkaufen wollen, kommt es immer häufiger zu einem Katz-und-Maus-Spiel mit den Druckerherstellern, die durch ein automatisches Update der Drucker-Firmware die Möglichkeit haben, die Verwendung bisher funktionsfähiger Alternativpatronen zu unterbinden. Der Verbraucher stellt dann plötzlich fest, dass seine Tintenpatrone oder Tonerkartusche von Drucker nicht mehr erkannt wird, so dass das Gerät einfach nicht mehr druckt. Oft bleibt ihm dann nur der Kauf des teuren Originalproduktes, und die Entsorgung des noch nicht leergedruckten alternativen Verbrauchsmaterials. Natürlich begründen die Druckerhersteller das Firmwareupdate mit der Verbesserung von Funktionen im Interesse des Kunden …

Unsere Empfehlung

Wählen Sie bei der Installation von Druckersoftware nicht die Express- oder Standardinstallation, sondern die benutzerdefinierte Version. Deaktivieren Sie alle automatischen Updates, bevor sie die Installation starten. Sollten Sie während der Nutzung Ihres Druckers mit Meldungen zum Download oder der Installation von Updates aufgefordert werden, brechen Sie den Vorgang ab bzw. klicken Sie auf „Nein“. Prüfen Sie an dieser Stelle außerdem, ob das Meldungsfenster eine voreingestellte Zustimmung für die automatische Installation von Updates beinhaltet und deaktivieren Sie diese Option, bevor sie den Vorgang abbrechen.

Vorsicht! Wenn ein Firmware Update erst einmal installiert ist, lässt es sich nicht mehr auf den vorherigen Stand zurücksetzen!

Falls Sie nicht sicher sind, was Sie in einem solchen Fall tun müssen, wenden Sie sich am besten telefonisch an einen Cartridge World Shop in Ihrer Nähe. Unsere Experten helfen Ihnen gern weiter. Außerdem erhalten Sie bei Cartridge World professionell aufgearbeitete und kompatible Tintenpatronen oder Tonerkartuschen. Als weltweiter Marktführer auf dem Gebiet der Wiederaufbereitung von Tintenpatronen und Tonerkartuschen erhalten Sie bei uns eine 100 % Geld-zurück-Garantie.

Info: Cartridge World Deutschland GmbH, Feldstraße 4, 44867 Bochum – freecall 0800 44 77 467 – E-Mail: info@cartridgeworld.de

Tintenauffangbehälter voll?!

Tintenstrahldrucker sind kostengünstig, sparsam im Verbrauch und liefern Ausdrucke und Fotos in bestechender Qualität. Doch gerade wenn der Drucker schon seit Jahren gute Dienste leistet, kommt irgendwann der Moment, wo er einen vollen (der fast vollen) Tintenauffangbehälter reklamiert. Mit einer blinkenden LED oder einer entsprechenden Meldung auf dem Display stellt er einfach die Arbeit ein und verlangt nach dem Service. Haben hier die Druckerhersteller die oft beschworene „Sollbruchstelle“ eingebaut, die den Kunden nach dem Ende der Gewährleistung zum Neukauf veranlassen soll?

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Was ist eigentlich ein Tintenauffangbehälter?

Dieser im Deutschen ziemlich sperrige Begriff beschreibt eine oder mehrere Kammern im Boden des Druckergehäuses, in denen sich meist verschieden geformte und unterschiedlich dicke Lagen eines saugfähigen filzartigen Materials befinden. Diese Filzstücke werden auch als „Tintenfilz“ bezeichnet. Die korrekte englische Bezeichnung ist „Ink Absorber“. Unter diesem Stichwort findet man bei Google ca. 350.000 Einträge – also ein Thema, das offenbar viele Druckerbesitzer interessiert. Der Tintenauffangbehälter nimmt die bei der Reinigung des Druckkopfes verbrauchte Tinte auf. Hierbei wird je nach Reinigungsmodus (normal/intensiv) eine kleinere oder größere Menge Tinte durch die Düsen gepresst, um entstandene Ablagerungen im Druckkopf zu entfernen. 20_05_14_02Während beim normalen Druck die Tinte auf das Papier gebracht wird und damit nicht im Drucker verbleibt, muss sie bei der Reinigung durch den Ink Absorber aufgefangen werden. Ein Teil der Tinte verdunstet später, dennoch bleiben dickflüssige, teilweise auch feste Bestandteile im Auffangbehälter zurück.

Wann muss der Ink Absorber gewechselt werden?

Spätestens dann, wenn die verschiedenen Lagen des Filzmaterials keine weitere Flüssigkeit mehr aufnehmen können, bleibt die bei der Reinigung austretende Tinte im Auffangbehälter als Flüssigkeit stehen und kann aus dem Druckgehäuse austreten. Dann kann es zu unangenehmen Verschmutzungen kommen, die sich nur sehr schwer und oft nicht rückstandslos beseitigen lassen. 20_05_14_03Aus diesem Grund errechnet die Firmware des Druckers anhand der Zahl und der Intensität der durchgeführten Reinigungsvorgänge, wann die Kapazität des erschöpft sein wird und gibt rechtzeitig eine Warnung aus. Wenn die Kapazitätsgrenze erreicht ist, bleibt der Drucker mit einer Fehlermeldung stehen. Von da an sollte man das Gerät möglichst nur noch waagerecht und in einer großen Folie (z. B. Müllbeutel) transportieren!

Kann man den Ink Absorber selbst wechseln?

Von einem solchen Eingriff kann man in jedem Fall nur abraten. Es ist erstens erforderlich, den Drucker vollständig zu zerlegen, da sich der Tintenauffangbehälter im Gehäuseboden befindet. Hierbei müssen zahlreiche mechanische und elektronische Komponenten zerlegt und anschließend wieder funktionstüchtig zusammengebaut werden. Zweitens ist ein voller Tintenauffangbehälter eine sehr schmutzige Angelegenheit, 20_05_14_04jpgdie Gummihandschuhe und eine schmutzunempfindliche Arbeitsumgebung erfordert. Drittens reicht der erfolgreiche Wechsel des Ink Absorbers allein nicht aus, um den Drucker wieder nutzen zu können. Er ist erst dann wieder einsatzbereit, wenn der für den Tintenauffangbehälter zuständige Zähler in der Firmware des Druckers zurückgesetzt wurde. Hierfür sind Informationen nötig, die nur der Servicetechniker zur Verfügung hat.

Unsere Empfehlung

Wenn Ihr Drucker einen vollen Tintenauffangbehälter meldet, wenden Sie sich am besten an einen Cartridge World Shop in Ihrer Nähe. Unsere Experten verfügen über die technischen Mittel und die nötige Erfahrung, um dieses Problem für Sie zu lösen. Außerdem erhalten Sie bei Cartridge World professionell aufgearbeitete und kompatible Tintenpatronen oder Tonerkartuschen.  Als weltweiter Marktführer auf dem Gebiet der Wiederaufbereitung von Tintenpatronen und Tonerkartuschen erhalten Sie bei uns eine 100 % Geld-zurück-Garantie.

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Wie kommt die Tinte aufs Papier?

Es gibt eine fast unüberschaubare Zahl von Druckermodellen. Sie unterscheiden sich unter anderem durch ihre Drucktechnologie. Der Unterschied von Laser- und Tintendruckern ist vielen Menschen schon bekannt, doch es gibt auch innerhalb dieser Kategorien verschiedene Drucktechnologien. Was versteht man also zum Beispiel unter Bubble Jet, Piezo- oder Wasserfalltechnologie?

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Tintenstrahldruck

Bei Tintenstrahldruck wird, wie der Name schon vermuten lässt, Tinte auf das Papier gespritzt. Hierbei unterscheidet man Continous InkJet (CIJ) und Drop-on-Demand (DOD) Drucker. Bei CIJ-Druckern wird ein kontinuierlicher Tintenstrahl erzeugt, der mit einem piezoelektrischen Wandler in einzelne Tropfen zerlegt und durch elektrische Ablenkung aufs Papier gebracht. Diese Drucker werden ausschließlich in der Industrie, unter anderem für Rubbellose, Haltbarkeitsdaten oder EAN-Codes verwendet. Im Büro- und Heimbereich trifft man hingegen fast immer DOD Drucker an, bei denen nur die Tintentropfen erzeugt werden, die für den Druck wirklich nötig sind. Hier unterscheidet man drei verschiedene Druckverfahren.

Bubble Jet Drucker

Bubble Jet Drucker arbeiten nach dem thermischen Druckverfahren und erzeugen den Tintentropfen durch Erhitzen des Lösungsmittels in der Tinte. Hierbei bildet sich explosionsartig eine winzige Dampfblase (Bubble), die den Tropfen aus der Düse herauspresst. Lexmark und HP verwenden diese Technik in flachen und kostengünstigen Düsenelementen, die aber schnell verschleißen. Aus diesem Grund trifft man diese Technik bei allen Wechseldruckköpfen (Druckkopfpatronen) an. Bei Canon-Druckern und einigen Modellen von Lexmark und Hewlett Packard werden Permanent-Druckköpfe und separate Tintentanks eingesetzt. Bei diesen Druckköpfen sind die Heizelemente und die Düsen im rechten Winkel zueinander angeordnet. Sie sind teurer, aber auch haltbarer und müssen im Lebenszyklus des Druckers normalerweise nicht ersetzt werden.

Piezo Drucker

Hierbei handelt es sich um ein Druckverfahren, bei dem der Tropfen durch den Piezoelektrischen Effekt erzeugt wird. In den Düsen des Druckers befinden sich Keramikelemente, die sich beim Anlegen einer elektrischen Spannung verformen und den Tropfen auspressen. Die Größe der Tropfen lässt sich über die Größe des elektrischen Impulses steuern. Da bei diesem Verfahren der Tropfen nicht durch Erhitzen der Tinte erzeugt wird, spricht man auch vom Kaltdruckverfahren. Diese Drucktechnologie ist allerdings anfälliger für das Eintrocknen von Tinte als das thermische Druckverfahren. Während bei thermischen Drucksystemen der ausgestoßene Tropfen beim Auftreffen auf das Papier durch Erkalten schnell wischfest wird, muss die Tinte bei Piezo-Drucksystemen so beschaffen sein, dass sie bei Luftkontakt sehr schnell trocknet. Eine Folge dieser notwendigen Eigenschaft ist die Neigung zum eintrocknen bei diesen Geräten.

Wasserfalltechnologie

Diese Drucktechnologie wurde von Memjet entwickelt, mit der aktuelle Drucker eine Druckgeschwindigkeit von 60 vollfarbigen A4-Seiten pro Minute erreichen. Die Besonderheit dies Druckverfahrens ist eine Druckkopf in Papierbreite (222,8 mm), in dem sich 70.000 Düsen befinden, 17 Mal mehr als bei herkömmlichen Druckköpfen. Jede dieser Düsen produziert pro Sekunde ca. 11.000 Tintentröpfchen, die in der gesamten Papierbreite aufgebracht werden. Während herkömmliche Drucker eine komplizierte Mechanik benötigen, bei sowohl Papier und auch Druckkopf sehr schnell und synchron bewegt werden müssen, besitzen diese Drucker einen statischen Druckkopf, unter dem sich nur das Papier bewegt. Diese Geräte sind daher mechanisch auch weniger anfällig als herkömmliche Drucker.

Unsere Empfehlung

Wenn Sie eine Neuanschaffung planen suchen oder Ihr Drucker Nachschub an Tinte oder Papier benötigt, wenden Sie sich an einen Cartridge World Shop in Ihrer Nähe. Unsere Fachgeschäfte führen ein umfangreiches Sortiment an Normal- und Spezialpapieren für jeden Einsatzzweck. Außerdem erhalten Sie bei Cartridge World professionell aufgearbeitete und kompatible Tintenpatronen oder Tonerkartuschen.  Als weltweiter Marktführer auf dem Gebiet der Wiederaufbereitung von Tintenpatronen und Tonerkartuschen erhalten Sie bei uns eine 100 % Geld-zurück-Garantie.

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Papier ist nicht gleich Papier

Wer einen Drucker hat, braucht auch Papier, keine Frage. Doch wenn man dann im Büromarkt steht oder sich durch einen Onlineshop klickt, wird man feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, das richtige Papier auszuwählen. Druckerpapiere unterscheiden sich nach dem Format, dem Gewicht, der Oberflächenqualität und der Drucktechnologie, für die man sie einsetzen möchte. Wir erklären, wie man das richtige Papier findet und was man dabei beachten muss.

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Format

Am einfachsten ist die Auswahl des richtigen Papierformates. Das gebräuchlichste Format ist das DIN A4 Format 210 x 297 mm, das praktisch alle Drucker verarbeiten können. Eine ähnliche Größe hat das amerikanische „Letter“-Format, das 8 ½ x 11 Zoll = 216 x 279 mm groß ist. Dieses Format ist in Europa nicht gebräuchlich, wird aber von fast allen Druckern unterstützt, ebenso die Formate Legal, Executive oder Tabloid. Dagegen sind weitere DIN-Formate wie A5 oder A6, DIN lang für Umschläge oder 10 x 15 cm für Fotos bei den meisten Druckern Standard.

Grammatur

Unter Grammatur versteht man das spezifische Papiergewicht, das in g/m² angegeben wird. Hier ist 80 g/m² die am weitesten verbreitete Standard-Qualität für Normalpapier. Es eignet sich für die meisten Drucksachen, in denen überwiegend Schrift und niedrig aufgelöste Grafiken enthalten sind. Für hochwertiges Briefpapier werden oft auch Qualitäten mit 90 oder 100 g/m² eingesetzt. Grammaturen von 120 oder 160 g/m² haben schon eher den Charakter von Karton und lassen sich gut für Grußkarten oder Flyer verwenden. Höhere Papiergewichte trifft man insbesondere bei Fotopapieren an. Hier reicht die Spanne von 105 bis 300 g/m², wobei nicht alle Drucker hohe Papiergewichte unterstützen.

Weißgrad und Opazität

Der Weißgrad ist der technische Kennwert für die Reflexionsfähigkeit des Papiers für weißes Licht. Bei Kopierpapier ohne Aufheller liegt der Weißgrad bei ca. 160. Auf Papieren mit sehr hohem Weißgrad erscheint der Druck wegen des hohen Kontrastes zum Papier besonders brillant. Die Opazität beschreibt das Maß der Lichtundurchlässigkeit von Papier, das ebenfalls für die Qualität des Druckes von Bedeutung ist. Je weniger Licht das Papier durchlässt, desto mehr Licht wird vom Papier absorbiert oder reflektiert. Ein Papier mit 100 % Opazität lässt überhaupt kein Licht durchscheinen, so dass auch der Druck von der Papierrückseite auf der Vorderseite nicht durchscheint. Die Opazität ist unter anderem von der Stärke des Papiers und von seinem Weißgrad abhängig.

Rauheit

Die Rauheit ist das Maß für die Oberflächenbeschaffenheit des Papiers. Je niedriger dieser Wert ist, desto glatter ist die Papieroberfläche und desto schärfer und gleichmäßiger erscheint das Druckbild. Raues Papier hat zudem den Nachteil, dass es meist auch einen hohen Abrieb hat. Durch die beim Papiertransport abgeriebenen Fasern werden die Transportwalzen im Drucker stumpf, verschleißen schnell und es kommt häufig zu Papierstau.

Fotopapier

Wie der Name schon sagt, benötigt man Fotopapier für den Druck von Fotos oder hoch aufgelösten Grafiken. Hier sind Tintenstrahldrucker den Laserdruckern weit überlegen. Laserdrucker haben meist nur eine Druckauflösung von maximal 2.400 x 600 dpi, Tintenstrahldrucker erreichen dagegen bis zu 9.600 x 2.400 dpi. Aus diesem Grund wird Fotopapier besonders häufig bei Tintenstrahldruckern eingesetzt. Fotopapiere unterscheiden sich neben dem Papiergewicht (siehe Grammatur) vor allem in der Oberflächenbeschaffenheit. Es gibt Fotopapier in Hochglanz, Seidenglanz oder matt.

Ein weiteres wichtiges Kriterium für die Qualität von Fotopapier ist die UV-Beständigkeit. Wenn gedruckte Fotos dem Tageslicht ausgesetzt sind, lassen insbesondere die darin enthaltenen ultravioletten Strahlen die Farben nach und nach verblassen. Um diesen Effekt zu vermeiden, haben gute Fotopapiere eine hohe Lichtbeständigkeit. Diese Papiere sollten jedoch auch unbedingt mit hochwertigen Tinten bedruckt werden, da auch deren Lichtbeständigkeit für die Haltbarkeit der Fotos sehr wichtig ist.

Unsere Empfehlung

Die Auswahl des richtigen Papiers für Ihren Drucker ist die Voraussetzung für perfekte Druckergebnisse. Wenn Sie Geld sparen möchten, ohne auf Qualität zu verzichten, dann wenden Sie sich am besten an einen Cartridge World Shop in Ihrer Nähe. Unsere Fachgeschäfte führen ein umfangreiches Sortiment an Normal- und Spezialpapieren für jeden Einsatzzweck. Außerdem erhalten Sie bei Cartridge World professionell aufgearbeitete und kompatible Tintenpatronen oder Tonerkartuschen.  Als weltweiter Marktführer auf dem Gebiet der Wiederaufbereitung von Tintenpatronen und Tonerkartuschen erhalten Sie bei uns eine 100 % Geld-zurück-Garantie.

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Kostenlose Canon Apps für Ihr Smartphone zum mobilen Drucken und Scannen

Schon lange haben wir uns daran gewöhnt, dass für die Verbindung zwischen Computer bzw. Notebook und dem Drucker keine Kabel mehr nötig sind. Viele aktuelle Geräte sind mit WLAN ausgestattet und senden bzw. empfangen Scan- oder Druckdaten per Funk. Doch auch die Zeit, in der Fotos und Videos auf dem PC gespeichert wurden, ist vorbei. Aktuelle Smartphones verfügen über Speicher satt und liefern hochaufgelöste Bilder und HD-Videos. Was liegt also näher, sie ebenfalls über geeignete Apps drahtlos mit dem Drucker zu verbinden. Das Teilen von Fotos und Videos, wie auch das Drucken oder auch Scannen direkt aus der Applikation heraus, wird somit immer einfacher.

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Wir stellen Ihnen heute mehrere kostenlose Consumer-Apps von Canon zum Thema Drucken und Scannen vor.

Canon Easy-PhotoPrint 04_04_14_02

Mit der Anwendung Canon Easy-PhotoPrint können Fotos ganz einfach drahtlos von Mobilgeräten auf kompatiblen PIXMA Multifunktionsgeräten und –druckern sowie SELPHY Kompaktfotodruckern ausgedruckt werden. Mit der Scanfunktion der betreffenden PIXMA Multifunktionsdrucker wird das drahtlose Scannen und Speichern von Bildern auf Mobilgeräten darüber hinaus zum Kinderspiel. Außerdem können mit den genannten Geräten erstellte PDF-Dateien über die App drahtlos gedruckt werden. Erhältlich ist die kostenlose App für kompatible Android-Geräte im Google Play Store oder für kompatible Apple-Mobilgeräte im Apple App Store.

PIXMA Printing Solutions04_04_14_03

Mit der PIXMA Printing Solutions App können Dokumente und Fotos vom Mobilgerät aus drahtlos auf kompatiblen PIXMA Multifunktionsgeräten der neuen Generation gedruckt oder gescannt sowie Dateien gespeichert werden. Darüber hinaus bietet die App Zugriff auf die Canon PIXMA Cloud, die es ermöglicht, auch von unterwegs Druckaufträge an das heimische PIXMA Multifunktionsgerät zu senden. Erhältlich ist die kostenlose App für kompatible Android-Geräte im Google Play Store oder für kompatible Apple-Mobilgeräte im Apple App Store.

Canon Print Service04_04_14_04

Die App Canon Print Service ist ein Plugin für Android-Geräte mit der Version 4.4 (KitKat). Es ermöglicht für kompatible Mobilgeräte das Drucken via WLAN zu ausgewählten Canon PIXMA Druckern und Multifunktionsgeräten aus speziellen Android-Drucksystemen heraus. Erhältlich ist die kostenlose App für kompatible Android-Geräte im Google Play Store.

Canon Print Plugin 04_04_14_05

Das Canon Print Plugin ermöglicht es, von einem neuen Kindle Fire oder Kindle Fire HDX mit Druckplattform über ein lokales WLAN auf kompatiblen Canon PIXMA, i-SENSYS, imageRUNNER und imageRUNNER ADVANCE Geräten zu drucken. Die kostenlose App kann im Amazon App Store herunter geladen werden.

Unsere Empfehlung

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Quelle: Canon-Presseinformation, www.canon.de

Wenn der Laserdrucker spinnt …

Laserdrucker sind heute sehr beliebt, weil sie schnell sind und gestochen scharfe Ausdrucke liefern. Doch es kommt mitunter vor, dass das Druckergebnis alles andere als brillant ist. Grauschleier, schwarze oder farbige Sprenkel, Streifen im Druckbild, zu blasser Ausdruck oder eine komplett schwarze Seite können Sie schon Einiges an Nerven kosten, vor allem, wenn Sie gerade einen umfangreichen oder eiligen Ausdruck benötigen. Was kann man tun, wenn der Laserdrucker schlechte Drucke liefert?

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Hier sind einige Tipps, mit denen man sich in vielen Fällen selbst helfen kann:

Breite waagerechte helle Streifen

Dieser Fehler entsteht, wenn die Bildtrommel längere Zeit hellem Licht ausgesetzt war. Es kann helfen, die Trommel bzw. die Kartusche mehrere Stunde lang in völliger Dunkelheit zu lagern. Möglicherweis ist die Bildtrommel auch defekt. Dann hilft nur der Austausch der Trommel bzw. Kartusche.

Blasser Ausdruck

Möglicherweise ist die Tonerkassette leer. Nehmen Sie die Kartusche aus dem Drucker und schwenken Sie sie vorsichtig hin und her, um noch vorhandenen Toner zu verteilen. Eine andere Ursache können die Einstellungen der Druckqualität (Entwurfsmodus) und des Tonersparmodus sein.

Unerwünschter grauer Hintergrund (Grauschleier)

Häufigste Ursache für dieses Fehlerbild ist Resttoner, der aus einer fast völlig leeren Kartusche auf das Papier gelangt. Hier hilft nur der Austausch gegen eine frische Kartusche. Mitunter kann auch zu trockenes Papier oder eine im Druckertreiber zu hoch eingestellte Tonerdichte zu einem Grauschleier führen.

Schwarze Seite

Dieses Fehlerbild entsteht, wenn die Kartusche nicht korrekt in den Drucker eingesetzt wurde so dass die elektrischen Kontakte der Kartusche keine Verbindung zum Drucker haben. Nehmen Sie die Kartusche noch einmal aus dem Drucker heraus und setzen Sie sie so wieder ein, dass sie hörbar einrastet. Wenn das nicht hilft, könnte die Kartusche defekt sein und muss ausgetauscht werden.

Senkrechte schwarze Streifen

Die Kartusche ist defekt und muss ausgetauscht werden. Dünne senkrechte schwarze Streifen entstehen oft an einer verschlissenen Heizeinheit, an der sich Tonerrückstände abgelagert haben. Hier hilft nur der Gang zum Fachmann, der die Heizeinheit reinigen oder austauschen kann.

Regelmäßige wiederkehrende vertikale Druckbildfehler

Hier ist meist die Bildtrommel verschmutzt oder beschädigt. Manchmal können auch verschmutzte Transportwalzern die Ursache sein. In beiden Fällen kann Ihnen nur der Servicetechniker helfen.

Senkrechte helle Streifen

Wenn nicht eine leere Tonerkassette als Ursache in Frage kommt, könnte das Schutzglas der Lasereinheit verschmutzt sein. Meist kann man das leicht reinigen. Schlagen Sie im Handbuch Ihres Druckers nach. Andernfalls kann auch hier nur der Fachmann helfen.

Papier wird nicht eingezogen oder knittert, verzerrter Ausdruck

Lockern sie das Papier, indem Sie den Stapel herausnehmen und einmal durchblättern. Beachten Sie die maximale Füllhöhe der Papierkassette. Auch verschlissene Transportwalzen, Hindernisse im Papierweg, eine defekte Laser- oder Heizeinheit können die Ursache sein. Diese Fehler kann nur der Servicetechniker beheben.

Unsere Empfehlung

Wenn Ihr Drucker nicht das tut, was er soll und auch unsere Hinweise das Problem nicht lösen konnten, wenden Sie sich einfach an einen Cartridge World Shop in Ihrer Nähe. Unsere Experten kennen sich in allen technischen Dingen bestens aus und beraten Sie fachgerecht. Außerdem finden Sie in unseren Shops alles, was Ihr Drucker braucht: Originale und kompatible Tintenpatronen und Tonerkartuschen, Drucker- und Fotopapiere, Tintenstrahl- und Laserdrucker sowie technischen Service.

Info: Cartridge World Deutschland GmbH, Feldstraße 4, 44867 Bochum – freecall 0800 44 77 467 – E-Mail: info@cartridgeworld.de

Gefälschte Patronen?

HP nervt mit irreführenden Warnmeldungen und lockt mit nutzlosen Prämien! Sich gegen Betrug oder Fälschung zu schützen, ist ein legitimes Anliegen, dem sicher jeder ehrliche Mensch gern folgen wird. Sicher hat auch der eine oder andere Druckerbesitzer schon von Patronenfälschern gehört, die wegen des Verkaufs nachgebauter Tintenpatronen als Originalprodukt inzwischen hinter Gittern sitzen.

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Doch was hat das mit uns rechtschaffenen Menschen zu tun, die Ihre Patronen bei seriösen Händlern erwerben und in ihren Drucker einsetzen, um damit zu drucken?

Wenn Sie Besitzer eines Druckers von Hewlett Packard sind, könnten Sie von einem Hinweis auf gefälschte Patronen aufgeschreckt werden. Ursache dafür ist eine neue „Patronenschutzfunktion“ von HP, die Ihre eingesetzten Patronen für andere als Ihren Drucker unbrauchbar macht. Wir erklären, was es damit auf sich hat:

Beim Einsetzen von wiederbefüllten oder Originalpatronen der HP300er und HP301er Serie kann es dazu kommen, dass der Drucker Ihnen die folgenden Warnmeldungen anzeigt:

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„Gefälschte Patronen – Rechtlicher Hinweis

HP 301 XL Dreifarbig

Vom Drucker wurde erkannt, dass diese Patronen keine neuen HP Originalpatronen sind. Wenn diese Patronen neu eingesetzt und Ihnen als neue Original HP Patronen verkauft wurden, wenden Sie sich an den Händler, bei dem sie erworben wurden. Einen Betrugsverdacht können Sie unter www.hp.com/go/anticounterfeit melden. Klicken Sie auf „Druck abbrechen“, um den Druck zu beenden und weitere Informationen zur Funktion zum Schutz von HP Patronen zu erhalten.“

Beim Klick auf „Weiter“ erscheint folgende Information:

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„Diese Funktion dient dem Schutz gegen Diebstahl und Fälschung.

Die HP Patronenschutzfunktion ermöglicht Besitzern eines Druckers, die in ihren Druckern eingesetzten HP Tintenpatronen so einzustellen, dass sie nur im jeweiligen Drucker funktionieren. Wenn eine geschützte Patrone in einen anderen Drucker eingesetzt wird, lässt der Drucker die Verwendung dieser Patrone nicht zu. Der HP Patronenschutz dient der Abschreckung gegen Diebstahl und Fälschung.

Sie* schreckt vor Diebstahl ab, weil die Patronen, die aus Ihrem Drucker herausgenommen werden, in keinem anderen Drucker funktionieren. Sie* schreckt vor Fälschung ab, die Ihre gebrauchten Patronen, die wieder befüllt und in betrügerischer Absicht neue Originalpatronen verkauft werden, in keinem anderen Drucker verwendbar sind. Möchten Sie zur Abschreckung gegen Diebstahl und Fälschung beitragen, indem Sie Ihre HP Patronen schützen?

* Fehler im Originaltext von HP – es müsste „Er“ heißen.

Wenn Sie hier auf „Ja“ klicken, erscheint ein Fenster mit folgendem Inhalt:

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„Lösen Sie Ihre HP Prämie ein!

Soeben haben Sie sich eine Prämie für den Erwerb einer Original HP Tintenpatrone verdient – so einfach geht das.

Damit Sie stets die besten Angebote erhalten und wir die Funktionsweise Ihrer HP Produkte und Services weiter verbessern können, werden von HP Daten zu Ihrem Drucker und dessen Nutzung, Ihrem Land und Ihrer Sprache sowie Systemdaten über eine sichere Verbindung übermittelt, sobald Sie auf „Prämie anfordern“ klicken. Klicken Sie auf „Weitere Infos“, um detaillierte Informationen zu den übermittelten Daten abzurufen.“

 

Bei den versprochenen Prämien handelt es sich jedoch lediglich um bereits auf der zum Drucker mitgelieferten CD enthaltene oder frei auf der HP Homepage verfügbare Gratis-Software oder Infomaterial.

Wir empfehlen dringend, den HP Patronenschutz nicht zu aktivieren und die diesbezügliche Meldung mit „Nein“ zu überspringen.

Wenn Sie Fragen zu Warnmeldungen Ihres HP Druckers oder zu anderen Problemen rund ums Drucken haben, wenden Sie sich einfach an einen Cartridge World Shop in Ihrer Nähe. Unsere Experten beraten Sie unabhängig und fachgerecht. Außerdem finden Sie in unseren Shops alles, was Ihr Drucker braucht: Originale und kompatible Tintenpatronen und Tonerkartuschen, Drucker- und Fotopapiere, Tintenstrahl- und Laserdrucker sowie technischen Service.

Info: Cartridge World Deutschland GmbH, Feldstraße 4, 44867 Bochum – freecall 0800 44 77 467 – E-Mail: info@cartridgeworld.de

Wie funktioniert ein Laserdrucker?

Laserdrucker waren noch vor einigen Jahren große und teure Geräte, die fast ausschließlich im geschäftlichen Bereich eingesetzt wurden, wo hohe Geschwindigkeit und große Druckleistung benötigt werden. Inzwischen sind Laserdrucker viel kleiner geworden und haben sich auch im privaten Umfeld durchgesetzt. Wer Verbrauchsmaterial für ein solches Gerät nachkaufen möchte, dem begegnen Begriffe wie Trommel, Kartusche oder Fixiereinheit. Was muss man sich darunter vorstellen, und welche Funktion haben diese Komponenten?

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Die Technik

Wie der Name schon sagt, ist das Kernstück eines Laserdruckers natürlich der Laser. Der von einem unbeweglichen Laser ausgesandte Laserstrahl wird über ein mit hoher Geschwindigkeit rotierendes Spiegelsystem auf eine Walze mit fotoelektrischer Beschichtung gelenkt. So wird das zu druckende Dokument auf den Fotoleiter „geschrieben“. Dieses Bauteil wird auch als Trommel oder Drum bezeichnet. Es wird beim Druckvorgang elektrisch aufgeladen. An den Stellen, auf die der Laserstrahl trifft, wird der Fotoleiter entladen. Dieser kann an diesen Stellen den von einer Walze zu Fotoleiter transportierten Toner aufnehmen und auf das Papier übertragen.

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Dort entsteht aus dem aufgetragenen Tonerpulver ein Abbild des zu druckenden Dokumentes. Anschließend durchläuft das Papier die Fixiereinheit, in der der Toner unter zwischen zwei Walzen unter Druck und hoher Temperatur auf das Papier aufgeschmolzen wird.

Vorteile und Nachteile

Durch die fotoelektrische Übertragung des Dokumentes wirken die Ausdrucke von Laserdruckern sehr scharf, Konturen haben präzise Kanten und die Oberfläche der bedruckten Flächen zeigt einen leichten Glanz, der den Eindruck des gestochen scharfen Druckbildes noch verstärkt. Die Ausdrucke sind absolut wischfest und müssen nicht erst trocknen, wie es bei Tintenstrahldruckern der Fall ist. Allerdings wird die Auflösung der gedruckten Dokumente von der Größe der Tonerpartikel bestimmt. Aus diesem Grund haben Laserdrucker meist eine Druckauflösung von nur 600 x 600 dpi. Tintenstrahldrucker erreichen dagegen bis zu 9.600 x 2.400 dpi, weil sie bis zu 1 Pikoliter (das entspricht 0,000000000001 Liter) kleine Tröpfchen erzeugen können. Die Qualität dieser Fotodrucke entspricht der von Fotos aus dem Fotolabor. Dafür sind die meisten Laserdrucker den Tintenstrahldruckern in der Druckgeschwindigkeit überlegen.

Verbrauchsmaterial

Natürlich ist auch bei Laserdruckern der Kaufpreis ein wichtiges, aber nicht unbedingt entscheidendes Merkmal. Günstige Geräte haben meist Tonerkartuschen mit geringer Kapazität, so dass der Preis pro gedruckte Seite relativ hoch ist. 01_03_14_03So kostet der Farblaserdrucker CLP320 von Samsung nur 139 €, ein Satz Kartuschen dagegen 209,60 €. So kommt man schon beim Schwarzweiß-Druck auf einen Seitenpreis von 4 Cent ohne Berücksichtigung der Kosten des Papiers. Hinzu kommt alle 24.000 Seiten der Austausch der Trommel, der mit 139,90 € = 0,58 Cent pro Seite zu Buche schlägt.

Beim Brother HL-4140 für 355,81 € können Sie zwischen zwei Tonerkassetten schwarz mit einer Kapazität von 2.500 Seiten für 58,99 € oder 4.000 Seiten für 67,99 € wählen. Die Seitenpreise liegen hier bei 2,3 bzw. 1,7 Cent. Die Trommel kostet 161,99 und muss alle 25.000 Seiten getauscht werden, was den Seitenpreis um 0,64 Cent erhöht. Trotzdem ist der Drucker von Brother im Unterhalt ganz erheblich günstiger als der von Samsung.

Fazit

Laserdrucker sind schnell und haben ein gestochen scharfes Druckbild. Sie eignen sich vor allem für den Druck von Text und Grafiken, für die keine Fotoqualität benötigt wird. Besonders effektiv sind sie, wenn hohe Druckkapazitäten benötigt werden. Bei der Auswahl des passenden Gerätes sollte man genau prüfen, was das Gerät und die für den Betrieb benötigten Verbrauchsmaterialien kosten. Bei Gräten mit separaten Toner- und Trommeleinheiten sollte man die Kosten für den Tausch der Trommel in den Seitenpreis einrechnen, um einen korrekten Preisvergleich zu erhalten. Grundsätzlich sind die Preise für die Tonerkartuschen höher als bei Tintenpatronen. Ein kompletter Satz Kartuschen kostet oft mehr als der Drucker, hat dafür allerdings auch meist eine höhere Seitenleistung als eine Tintenpatrone.

Unsere Empfehlung

Prüfen Sie vor allem, ob Ihr Wunschgerät auch mit wiederbefüllten oder kompatiblen Verbrauchsmaterialien bestückt werden kann. So können Sie zwischen 30 und 50 % der Verbrauchskosten einsparen. Viele Drucker sind zum Zeitpunkt ihrer Markteinführung jedoch nicht befüllbar. Manche Geräte werden vom Hersteller auch so konstruiert, dass  sie überhaupt nicht mit alternativen Verbrauchsmaterialien arbeiten. Hier ist der Rat eines Fachmanns gefragt. Wenden Sie sich einfach an einen Cartridge World Shop in Ihrer Nähe. Unsere Experten beraten Sie unabhängig und fachgerecht. Außerdem finden Sie in unseren Shops alles, was Ihr Drucker braucht: Originale und kompatible Tintenpatronen und Tonerkartuschen, Drucker- und Fotopapiere, Tintenstrahl- und Laserdrucker sowie technischen Service.

Info: Cartridge World Deutschland GmbH, Feldstraße 4, 44867 Bochum – freecall 0800 44 77 467 – E-Mail: info@cartridgeworld.de

Alle Preisangaben beziehen sich auf die unverbindliche Preisempfehlung des jeweiligen Herstellers.